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Vereins-Chronik

100 Jahre Spielverein in der Übersicht

Geschrieben von: Ernst Karten und Dirk Staubesand  

Mittwoch, den 28. Januar 2009 um 18:08 Uhr

TraditionselfBilanzen und Statistiken können oft wenig aussagefreudig, allzu sachlich, ja sogar langweilig sein. Doch die unseres Rheydter Spielvereins, im Volksmund auch liebevoll "Spö" genannt, hat viel mehr zu bieten als nackte Zahlen, Ergebnisse und Ereignisse im ständigen Auf und Ab einer 100-jährigen Geschichte und Tradition, getreu dem Motto: Tore, Tränen und Triumphe.

Deshalb präsentieren wir Ihnen hier noch einmal die wichtigsten Ereignisse im bewegten Vereinsleben in einer Übersicht.

  • 1899 Spiel- und Sportfest Hehner Rennbahn. Im hiesigen Bezirk wurde das erste Fußballspiel gezeigt. Aufmerksame Zuschauer waren Josef Seuwen und Gustav Limbach.
  • 1900 Erste Versuche, in Rheydt Fußball zu spielen.
  • 1903 Adolf Kempken kam aus dem Mutterland des Fußballs, England, und brachte viele Anregungen mit.
  • 1905 Am 21. Dezember 1905 erfolgt die Gründung des RSpV im damaligen Hotel Reichert.
    Anwesend dabei waren u.a. Willi Beines sen. der Großvater unseres Aufsichtsratsvorsitzenden, Dieter Beines und seines Bruders, Horst Beines, der langjährige Fußballobmann der 1. Mannschaft.
  • 1906 Aufnahme des Vereins in den Rheinisch-Westfälischen Spielverband. Gründung der Leichtathletik-Abteilung. Meisterschaft: Gustav Limbach im 800-Meter-Lauf und Alfred Schäfer im Stabhochsprung.
  • 1908 Auf Einspruch bei der Regierung - Aufhebung der von der Stadt Rheydt erhobenen "Lustbarkeitssteuer".
    Beitritt aktiver Spieler aus den Lehrer-Seminaren Odenkirchen und Rheydt.
    Die erste Fußball-Elf erkämpft die Bezirksmeisterschaft.
    Meisterschaften gab es für die Leichtathleten im Hoch- und Dreisprung für Eugen Gerstung und in der 4 x 100-Meter-Staffel.
  • 1909 Die erste Fußball-Elf verfügt über die Stützen Willy Engels, Eugen Gerstung, Karl Pesch, Karl Otten und Hans Pesch.
  • 1911 Westdeutsche Meisterschaft für „Männe“ Junkers im 100- und 200-Meter-Lauf.
    Gründung der Hockey-und Tennis-Abteilung.
  • 1912 Wiederholung der Westdeutschen Meisterschaft von „Männe“ Junkers im 100- und 200-Meter-Lauf.
  • 1918 Wiederaufnahme des vollen Spielbetriebes nach dem 1. Weltkrieg auf einem Sand- und Aschenplatz an der Watelerstraße.
  • 1920 Dr. Hermann Koch 1. Vorsitzender, Josef Seuwen und August Schumacher Mitvorsitzende.
  • 1920 Steiler Aufstieg der ersten Fußballelf in die westdeutsche Spitzenklasse mit der Mannschaft: Trebels, Bremges, van Zadelhoff, Elschenbroich, Notthoff, Korsten, Steins, Blinten, J. Backus, Heymanns, Lüngen.
  • 1920 Aufstieg in die Gauliga. Verhandlungen des Vorstandes zur Erwerbung eines neuen Sportplatzgeländes.
  • 1921 Erste Rheingau-Meisterschaft gegen den Endspielgegner KBC Köln, aus dem der heutige 1. FC Köln hervorging.
    Aufbau des Stadions im Ringofengelände der Firma Heinzberg und Bähren.
  • 1922 Zweite Rheingau-Meisterschaft der Fußballer.
    Bedeutende Verstärkung der Hockey-und Tennis-Abteilung und Aufstieg unter der Regie von Abteilungsleiter Dr. Hendriksen.
    Am 22. September wird das Stadion „Rheydter Spielverein“ an der Jahnstraße eingeweiht. Starker Anstieg der Mitgliederzahl.
  • 1923 Die erste Fußball-Mannschaft wird wieder Rheingaumeister, dazu erringt sie die Rheingau-Pokalmeisterschaft.
    Gründung der Handball-Abteilung
  • 1925 Einweihung der Tribüne mit Klubhaus, Geschäftszimmer und Umkleideräumen. Zu der Zeit hatte unser RSpV weit mehr Zulauf als die heute so große Borussia, die nicht einmal über eine Tribüne verfügte.
    Max Breunig wird erster hauptamtlicher Fußball-Trainer.
    Der Verein betreut 27 Mannschaften. Die erste Vereinszeitung erscheint; Schriftleiter ist Erich Völker.
    Die erste Mannschaft wird Fußball-Westkreismeister mit den Stützen Trebels im Tor, Kohlhaas, Steins, Gustorf, Lind, Backus und Lüngen.
  • 1928 Trainer Baumgartner mit der neuen Fußballdevise: „Stop, schau, gib!“.
  • 1930 Trainer Ferdl Swatosch.
    Meisterschaften in der Leichtathletik: Halcour, Szymaczak, Gebrüder Schnitzler.
  • 1931/35 Trainer Sepp Höger und Schorsch Hochgesang.
  • 1933 Willi Beines wird 1. Vorsitzender.
  • 1934-1936 Die Leichtathleten werden in der 4 x 100-Meter-Staffel westdeutscher Meister. Karl Jansen, der heute noch fast jedes Fußballspiel anschaut, wird Deutscher Meister im Kugelstoßen.
    Zudem wurde die deutsche Mannschaftsmeisterschaft der A-Klasse errungen.
  • 1937 Tragischer tödlicher Unfall unseres ersten Vorsitzenden Willi Beines. Ernst Behle wurde sein Nachfolger.
  • 1944 Letztes Meisterschaftsspiel in Viersen wegen eines Bombenangriffs abgebrochen.
  • 1946 Paul Dorfmüller wird 1. Vorsitzender.
  • 1947 Die erste Fußball-Elf wird Niederrhein-Meister, Direktor Hans Hoss Vorsitzender.
  • 1948 Im Fußball wieder Niederrhein-Meisterschaft.
    Beginn des Stadionausbaues von einer Zuschauer-Fassungszahl von 25.000 auf über 30.000.
    Wiederaufnahme des Spielbetriebs der Damen- und Herren-Handballabteilung.
  • 1949 Einführung des Vertrags-Fußballs.
  • 1950 Willy Beines, Sohn des tödlich verunglückten 1. Vorsitzenden gleichen Namens wird Präsident.
    Die erste Fußball-Mannschaft wird Meister der 2. Division West und steigt unter der Regie von Spielertrainer Fritz Pliska in die damals höchste deutsche Spielklasse, die Oberliga-West, auf.
  • 1951 Direktor Heinrich Pesch wird 1. Vorsitzender, Willy Beines sein Stellvertreter.
  • 1952 Die A-Jugend-Fußballer werden westdeutscher Meister.
    Die erste Fußball-Elf steigt in die 2. Division ab.
  • 1953 Die erste Fußball-Elf schafft als zweiter den direkten Wiederaufstieg mit Weltklasse-Trainer Hennes Weisweiler. Die erfolgreiche Elf: Wimmer, Schütz, Spinnen, Hippler, Röhnert, Post, Zimmermann, Abel, Güttgemanns, Alexius, Poppelreuther.
    Fertigstellung des Stadionausbaues.
  • 1954 Willy Beines wird wieder Präsident. Die erste Fußball-Elf steigt zum zweitenmal aus der Oberliga ab.
  • 1955 Trainer Karl Hohmann übernimmt die erste Fußball-Elf in der 2. Liga West.
  • 1957 Die erste Mannschaft wird westdeutscher Meister im Tischtennis. Hans-Werner Schippers und Werner Hoeveler werden westdeutsche Meister im Doppel.
  • 1958 Trainer Gustav Mohn übernimmt die Fußballmannschaft.
  • 1959 Hans-Werner Schippers und Hilde Gröber (Duisburg) werden Deutsche Meister im Tischtennis-Mixed.
  • 1960 Die erste Fußball-Elf steigt aus der 2. Liga West in die höchste Amateurklasse, die Verbandsliga Niederrhein, ab.
  • 1961 Trainer der Fußballer ist „Köbes“ Wimmer, dem später so bekannte Trainer wie Eckhard Krautzun, Georg Roters, Heinz Düllmann, Fritz Pliska, Richard Winking, der ehemalige ungarische Nationalspieler Gyula Lorant und Jean Paffrath ins Amateurlager folgen.
  • 1963 Ausbau der Tennisplätze und Wiederaufleben der Tennis-Abteilung.
  • 1965 1. Hockey-Mannschaft Aufstieg in die Oberliga.
  • 1970 Die erste Fußball-Elf nimmt unter der Regie von Trainer Fritz Pliska an der deutschen Amateur-Meisterschaft teil, scheitert aber in Jülich gegen den dreimal in Folge Meister werdenden SC 0:1 und zu Hause, stark ersatzgeschwächt, 0:3, mit dem Helden von Liverpool, „Toni“ Schumacher im Tor
  • 1975 Abstieg der Fußball-Elf in die Landesliga, was damals den Tiefpunkt im Fußball bedeutete.
  • 1978 Für ein Jahr sind die Fußballer mit Trainer Rudi Pöggeler als Dritter der Klasse noch einmal in die Verbandsliga aufgestiegen.
  • 1986 Am 11. Mai 1986 Aufstieg in die Verbandsliga unter dem jungen Trainer Peter Schleuter
  • 1987 Der RSV schafft die Sensation und wird als Aufsteiger Meister der Verbandsliga. Durch ein 2:0 in Lintfort steigt der Spö in die damals höchste Deutsche Amateurklasse, der Amateur-Oberliga auf. Mit 32 Jahren wird Peter Schleuter jüngster Oberliga-Trainer
  • 1990 Unter Peter Schleuter erreicht die Mannschaft mit überragenden Leistungen in den Vorrundenspielen das Endspiel um die Deutsche Meisterschaft, das auf dem Platz des Gegners, FSV Salmrohr, weil dies vorher so ausgelost wurde, ausgetragen werden mußte, und 0:2 verlorenging.
  • 1992 Nach Peter Schleuter's Wechsel zu Preußen Krefeld wird Dieter Münnich neuer Trainer und erreichte einen 8. Rang. Ein Jahr später bleibt er leider ohne Glück. Die Folge ist eine einmalige Negativserie von 19 Spielen in Folge ohne Sieg und Platz 13, nur zwei Punkte vor dem Abstieg.
  • 1994/95 Nach dem Auftaktspiel gegen den Favoriten SC Jülich 1910 (1:4) sah Dieter Münnich keine Möglichkeit für eine weitere Zusammenarbeit mehr. Für ihn wurde der bis dahin aktiv mitwirkende Libero und Kopf der Mannschaft, Frank Hammerschlag, der zweitjüngste Trainer (34) auf seiner ersten verantwortlichen Position.
  • 1996 Im März kehrt Peter Schleuter zum RSV zurück und wird Nachfolger von Frank Hammerschlag als Trainer der 1. Mannschaft.
  • 2000 Harter Schlag für den RSV. Am 25.07.2000 stürzt Kurt Kahle zusammen mit seiner Familie mit der Concord kurz nach dem Start in Paris ab. Zum Zeitpunkt des tragischen Absturzes war er ohne direkte Funktion im Verein, galt aber weiterhin als großer Förderer der Fußballabteilung und war zudem als Gesellschafter der geplanten GmbH vorgesehen
    Dezember 2000 Die Hockey- und Tennisabteilung tritt aus dem Gesamtverein aus
  • 2001 Peter Schleuter wechselt zum 1. FC Viersen. Sein Nachfolger als Trainer wird sein ehemaliger Spieler Jörg Jung
  • 2002 Der Tiefpunkt der hundertjährigen Vereinsgeschichte. Interimspräsident Hans-Werner Schoutz muß beim Amtsgericht Mönchengladbach aufgrund von Zahlungsunfähigkeit Insolvenzantrag einreichen. Der RSV wird daraufhin vom laufenden Spielbetrieb der Oberliga Nordrhein ausgeschlossen und steht als erster Absteiger fest. 16 Jahre ununterbrochene Oberligazugehörigkeit geht zuende.
  • 2003 Der RSV lebt noch! Im Insolvenzverfahren konnten Horst Imdahl und seine Mitstreiter eine Einigung mit den Gläubigern erzielen.
  • August 2003 Der RSV startet sein sportliches Comeback in der Verbandsliga Niederrhein. Peter Schleuter wird zum drittenmal RSV-Trainer.
  • 2004 Mit knapper Not rettet sich der RSV vor dem Abstieg aus der Verbandsliga.
  • 7. November 2004 der letzte Pflichtspielsieg des RSV - 5:3 gegen den SV Sonsbeck
  • April 2005 der RSV hat endlich wieder einen vollständigen Vorstand.
    Horst Imdahl wird 1. Vorsitzender des RSV
  • Mai 2005 der RSV steigt als Tabellenletzter aus der Verbandsliga ab - fast alle Spieler und Trainer Peter Schleuter verlassen den Verein
  • Juni 2005 Mit Alwin Obermüller kommt ein Trainer, der sich im Jugendbereich einen Namen gemacht hat. Er stellt eine Mannschaft zusammen, die sich unter seiner Führung als nicht landesligatauglich erweist. Im September wird er entlassen. Ex-Torwart Axel Malchow wird neuer Trainer der 1. Mannschaft
  • Dezember 2005 der vorläufige sportliche Tiefpunkt: mit nur zwei Punkten ist der Spö Tabellenletzter der Landesliga

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**Glückwunsch an unsere 1. Mannschaft**

Spielbericht und Foto von Dirk Staubesand

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