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Der 26. Spieltag

Von Dirk Staubesand

Am Mittwochabend um 21.20 Uhr war es endlich soweit. Schiedsrichter Andreas Hampe pfiff die Begegnung zwischen dem Rheydter SV und dem Polizei SV ab und der Aufstieg des Spö war perfekt.

Nach dem 3:1-Sieg ist der RSV 4 Spieltage vor Schluß nicht mehr von einem Aufstiegsrang (2 Mannschaften steigen auf) zu verdrängen. Lediglich die Meisterfrage ist noch nicht geklärt, doch glaubt in Rheydt niemand ernsthaft, dass sich René Schnitzlers Truppe den 8-Punkte-Vorsprung auf den Tabellenzweiten Mennrath noch nehmen lassen wird.

Vor 150 Zuschauern, darunter auch ein Reporter des WDR, der an einer Reportage über Traditionsstätten im Deutschen Fußball arbeitet, wirkte der RSV in der ersten Halbzeit etwas fahrig und phasenweise unkonzentriert. In der Offensive war der letzte Pass zu ungenau, die Angriffe wurden nicht konsequent zu Ende gespielt. Auch in der Defensive, die in der 1. Halbzeit von René Schnitzler organisiert wurde, offenbarte der Spielverein ungewohnte Schwächen, so dass auch die Gäste zu Chancen kamen. Zu allem Überfluß mußte RSV-Keeper Fabian Münten kurz vor der Pause mit einer Zerrung ausgetauscht werden. Er hatte bis dato seine Mannschaft mit einigen tollen Paraden vor einem Rückstand bewahrt. Für ihn kam Patrick Becker, der seine Sache ebenfalls hervorragend machte.

Mit 0:0 ging es in die Pause und es war klar, dass der RSV in der 2. Halbzeit zulegen mußte, um den für den Aufstieg benötigten Sieg einzufahren.

René Schnitzler brachte Florian Torrens für Lamin Marikong und ging selber in den Sturm. Diese Maßnahme zahlte sich aus, den der RSV agierte nun druckvoller. In der 61. Minute erarbeitete sich Schnitzler an der Strafraumkante einen Freistoß, den er selbst ausführte. Sein Geschoss schlug unhaltbar in der linken unteren Ecke im Tor der Gäste ein. Der RSV wähnte sich nun auf der Siegerstraße und wurde wieder leichtsinnig. Prompt erzielten die Gäste mit einem sauber ausgespielten Konter den Ausgleich durch Christian Saarsoo (69.).

Die Schwarz-Weißen ließen sich davon allerdings nicht beeindrucken und drängten auf den Siegtreffer. Nur 8 Minuten nach dem Ausgleich erzwang man dann das 2:1. Nachdem SV-Keeper Nico Henrix zweimal glänzend parieren konnte, nutzte Samed Korkmaz den Abpraller und drosch das Leder aus kurzer Distanz in die Maschen (77.).

Kapitän Ferdi Berberoglu machte dann mit seinem Treffer zum 3:1 in der 85. Minute Sieg und Aufstieg perfekt. Was folgte, war grenzenloser Jubel. Nach 2 Jahren verläßt der RSV die Kreisliga und steigt in die Bezirksliga, die nur eine Durchgangsstation auf dem Rückweg in die Landesliga sein soll, auf.

Trainer René Schnitzler ist stolz auf seine Mannschaft: „Wir haben eine tolle Saison gespielt, Riesenkomplimaent an meine Mannschaft. Man hat heute gemerkt, dass die Jungs auch nach dem 1:1 nie aufgegeben haben und den Sieg unbedingt wollten!“

 

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