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Dirk Staubesand zum Start in die neue Saison

Schnitzler entscheidet das Derby in Giesenkirchen in der 88. Minute

Von Dirk Staubesand

88 Minuten waren im Lokalderby zwischen dem DJK/VfL Giesenkirchen und dem Rheydter Spielverein gespielt und alle hatten sich eigentlich mit einem 0:0 abgefunden. Alle? Nein, denn Kapitän Ferdi Berberoglu und Spieler-Trainer René Schnitzler sorgten noch für einen Paukenschlag. Berberoglu setzte sich auf dem linken Flügel gegen 2 Giesenkirchener durch und spielte den Ball flach in den Strafraum. Schnitzler spekulierte schon zuvor, wo der Paß landen würde und stand goldrichtig. Gegen seinen satten Schuss hatte Giesenkirchens Keeper Peter Dreßen keine Chance.

Zum Auftakt der Bezirksliga-Saison waren nur etwa 100 Zuschauer nach Puffkohlen gekommen, etwas enttäuschen, aber sicherlich dem schlechten Wetter geschuldet.

Im Tor des RSV stand Fabian Münten, Patrick Becker hat sich eine Fraktur des rechten Unterarms zugezogen und wird dem RSV mehrere Wochen fehlen. Nach einer Phase des gegenseitigen Abtastens übernahm der RSV mit zunehmender Spieldauer das Kommando. Torchancen blieben jedoch zunächst auf beiden Seiten eher Mangelware. Nach einer guten halben Stunde war es dann RSV-Kapitän Ferdi Berberoglu, der nach einem tollen Spielzug die erste Großchance des Spiels hatte, jedoch aus aussichtsreicher Position vergab. Von den Gastgebern kam bis auf einige Distanzschüsse, die Fabian Münten aber entschärfte, relativ wenig. Vor allem die RSV-Spieler hatten auf dem seifigen Untergrund einige Standprobleme, die Hausherren hatten offenbar das bessere Schuhwerk gewählt. 

Auch nach dem Seitenwechsel hatte der RSV das Spiel klar im Griff, ließ in der Defensive wenig zu, doch im Spiel nach vorne fehlte die letzte Präzision. Berberoglu und Schnitzler wurden von den Giesenkirchenern gedoppelt, so gab es kaum einmal ein Durchkommen für die Torgaranten des Spö. Eine Viertelstunde vor Schluß gelang es Berberoglu aber doch mal, sich im Strafraum durchzusetzen und schon brannte es lichterloh. Die Gastgeber konnten jedoch klären. 

Zum Entsetzen der Gäste aus Rheydt hatte Schiedsrichter Görkem Cakmak nach einem vermeintlichen Foul an Can Hoffmann eine Schwalbe gesehen und stellte ihn trotz heftiger Proteste seiner Mannschaftskollegen mit der Gelb-Roten Karte vom Platz (78.). Schnitzler: "Aus meiner Sicht ein absoluter Witz!" Die letzten 12 Minuten mußte der RSV also mit 10 Mann überstehen und zeigte Moral. Zwei Minuten vor Schluß erzwang Rheydts Erfolgsduo Berberoglu und Schnitzler dann doch noch die Entscheidung. Schnitzler: "Ich bin mehr als stolz auf meine Mannschaft. Wie wir uns hier präsentiert haben und leidenschaftlich gefightet haben, das war schon klasse. Unser Sieg geht absolut in Ordnung!"

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