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Bitterer Rückschlag für den Rheydter SV

Von Dirk Staubesand

Nach der Galavorstellung gegen Strümp wollte der Rheydter SV am Mittwochabend gegen den bis dato punktlosen Tabellenletzten TuRa Brüggen die nächsten Punkte einfahren, um den Kontakt zu den Spitzenteams herzustellen. Doch der Abend endete mit einer herben Enttäuschung für den Spö. Trotz drückender Überlegenheit gelang dem RSV kein Treffer gegen die Gäste - am Ende stand eine bittere 0:2-Niederlage.

Eine Erklärung für eine alles in allem enttäuschende Leistung war sicherlich auch der Umstand, dass sechs Spieler des RSV - darunter das Sturmduo Ferdi Berberoglu und René Schnitzler - grippegeschwächt in die Partie gingen. Der Plan des RSV, möglichst ein schnelles Tor zu erzielen, schien schon nach drei Minuten aufzugehen. Ferdi Berberoglu, der ansonsten einen gebrauchten Abend erwischte, wurde im Strafraum gefoult. Den fälligen Elfmeter wollte er selbst verwandeln, doch er scheiterte an Brüggens Torwart Kai Riedel. 

Die Gastgeber machten weiter Druck und wollten die Führung erwingen, doch mit ihrem ersten ernstzunehmenden Angriff gingen die Gäste durch Nils Graé in Führung (23.). Die Abwehr des RSV sah dabei alles andere als gut aus. Trotz weiterer Großchancen gelang dem RSV auch bis zur Halbzeit kein Treffer.

Kurz nach dem Seitenwechsel vergab Ferdi Berberoglu aus kürzester Distanz die Riesenchance zum Ausgleich. Auch René Schnitzler hatte mit seinem Schuss aus 11 Metern kein Glück - die Kugel strich um Haaresbreite am linken Pfosten vorbei. Mit zunehmender Spieldauer berannte der RSV das Tor der Gäste immer verzweifelter, leistete sich dabei aber zahlreiche Fehler im Spielaufbau, die die Gäste immer wieder zu Kontern einluden. RSV-Keeper Sebastian Grund verhinderte mit einigen Glanzparaden die vorzeitige Entscheidung. Auch mehr als 20 Eckbälle für den RSV brachten nichts ein. 
Als der Spielverein in der Nachspielzeit seine Abwehr völlig entblößte, sorgte Jan Grylak mit seinem Treffer für die endgültige Entscheidung. Unter dem Strich war der Sieg für die Gäste nicht einmal unverdient. 

Ein sichtlich bedienter und entkräfteter René Schnitzler meinte nach dem Spiel: "Wir waren drückend überlegen und hatten genügend Torchancen, um sieben Spiele zu gewinnen. Doch wenn man schon nach drei Minuten einen Elfmeter verschießt und soviele Torchancen vergibt, beschleicht einen so ein Bauchgefühl, dass heute einfach gar nichts gelingen will." 

Lesen Sie dazu auch den Artikel: Spielabbruch! Löcher in den Tornetzen und kein Flutlicht!

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