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Spielabbruch! Löcher in den Tornetzen und kein Flutlicht!

Von Dirk Staubesand

Die Heimpremiere in der neuen Bezirksligasaison hatte sich der Rheydter SV ganz anders vorgestellt. Trainer René Schnitzler konnte nur noch den Kopf schütteln: "Das ist einfach unglaublich, dafür habe ich einfach keine Worte mehr!" Das Spiel des RSV mußte in der Halbzeit beim Stande von 1:0 für den RSV abgebrochen werden, da kein Strom für das Flutlicht vorhanden war.

Wie berichtet, musste der RSV sein Bezirksligaspiel gegen TuRa Brüggen auf dem Trainingsplatz an der Breite Straße austragen. Schnitzler erklärte: "Mir war seitens der Stadtverwaltung zugesichert worden, dass wir das Spiel gegen Brüggen auf jeden Fall bei uns im Stadion austragen können! Ansonsten hätten wir nicht nur das Heimrecht mit dem SV Lürrip getauscht, sondern dann hätten wir auch noch das Heimrecht gegen Brüggen getauscht. Dann wären wir zwar mit vier Auswärtsspielen in die Saison gestartet, aber wir hätten uns diese Blamage erspart!"

Die Stadtverwaltung hatte versprochen, den Platz an der Breite Straße ausnahmsweise für ein Bezirksligaspiel herzurichten. Dies sah dann so aus, dass der Rasen nicht gemäht war und zunächst neun Löcher in den Tornetzen geflickt werden mussten, ansonsten hätte der Schiedsrichter die Partie nicht angepfiffen.

Nachdem die Netze mit Kabelbindern notdürftig geflickt wurden, konnte es dann doch losgehen. Der RSV begann gut und war sichtlich bemüht, sich für die Niederlage in Repelen zu rehabilitieren. 

In der 37. Minute versuchten die Gäste aus Brüggen, eine Ecke zu klären. Der Ball landete bei Fabian Bohlen, der dann auf Visa Haklaj flankte, und dieser beförderte die Kugel per Kopf ins Netz. Bis zur Pause ließ der RSV nichts mehr anbrennen. Apropos Brennen - nach der Halbzeitpause, die die Spieler auf dem Platz verbrachten, sollte das Flutlicht brennen. Das ging aber nicht, da auf der Platzanlage kein Strom vorhanden war. Ersten Informationen zufolge wurde das Stromnetz dieser Seite der Breite Straße abgeschaltet, da für das in der Nähe stattfindende "Eine-Stadt-Fest" sehr viel Strom benötigt wurde. Sollte sich dies bestätigen, wäre dies umso peinlicher für die Stadtverwaltung.

Dem Unparteiischen blieb nichts anderes übrig, als die Partie abzubrechen. Dem 1. Vorsitzenden des RSV, Horst Imdahl, fehlten die Worte: "Ich bin sprachlos!" Trainer René Schnitzler wurde deutlicher: "Die Stadt schickt uns auf einen "hergerichteten" Platz, der den Namen "Platz" nicht verdient und dann ist noch nicht mal Strom für Flutlicht da! Machen sich diese Herrschaften eigentlich mal Gedanken darüber, wie viel Zeit und Aufwand Spieler und Helfer für jeden Spieltag aufbringen? Das spottet jeder Beschreibung!"

Horst Imdahl und sein Vorstandskollege Dr. Aykut Uslu sind sich jedenfalls einig, dass akuter Redebedarf mit der Stadtverwaltung besteht, denn so kann es nicht weitergehen. 

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