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RSV verliert drei Punkte und Ferdi Berberoglu durch Platzverweis

Von Dirk Staubesand

Wenn es einmal nicht läuft, dann läuft es nicht, besagt eine alte Fußballweisheit. "Uns klebt zur Zeit einfach das Pech an den Schuhen", meint René Schnitzler schulterzuckend. Nach der Heimpleite gegen Brüggen wollte man sich in Dülken rehabilitieren, doch am Ende gingen die Rheydter mit 1:0 als Verlierer vom Platz. Zu allem Überfluß sah Ferdi Berberoglu die Rote Karte.


Ferdi Berberoglu verlor nach einem Foul die Nerven  Foto: Martina Krämer-Lichtschlag

 

"Das paßt ins Bild - es kommt im Moment alles zusammen", ärgert sich der Rheydter Spielertrainer. "Wir machen unsere Chancen nicht rein, bekommen unglückliche Gegentore und haben sieben grippekranke Spieler. Dann verlierst Du eben so ein Spiel."

Auch in Dülken gestaltete der Rheydter SV die Partie offen. Chancen gab es hüben wie drüben Kurz vor der Pause hatte Lamin Fuchs Pech, als er binnen von zwei Minuten zwei Großchancen vergab. "Lamin ist ein junger Spieler - er wird aus diesen Situationen lernen. In einer besseren Phase fällt so ein Ball einfach auch mal ins Netz!" trauert Schnitzler den vergebenen Chancen nach. Dennoch hatten die Dülkener am Ende der ersten Halbzeit ein leichtes Chancenplus.

Nach der Pause war zunächst der RSV am Drücker und hatte zwei weitere Großchancen (48. / 53. Min.), doch dann gingen die Gastgeber durch ein kurioses Tor in Führung. Zunächst konnte der Spielverein eine Ecke nur auf Kosten einer weiteren Ecke klären. Diese wurde dann kurz ausgeführt und der Dülkener Sascha Lochner hielt aus spitzen Winkel einfach mal drauf. Und tatsächlich rollte die Kugel an Freund und Feind vorbei ins Rheydter Tor.
Die Rheydter verstärkten nun ihre Offensivbemühungen. Dadurch ergaben sich Räume für Konter der Gastgeber, die dadurch zu weiteren Chancen kamen, jedoch den Sack nicht zumachten. Kurz vor Schluß kam es dann noch dicker  für den Spö. Ferdi Berberoglu ließ sich nach einem Foul provozieren und soll seinen Gegenspieler daraufhin beleidigt haben. Schiedsrichter Ramon Leon Falke zeigte dem Rheydter Goalgetter daraufhin die Rote Karte.

Die beiden Trainer beurteilten die Partie nachher recht unterschiedlich. Während Dülkens Trainer Matthias Denneburg von einen hochverdienten Sieg seiner Mannschaft mit einem deutlichen Chancenplus seiner Elf sprach, fiel die Analyse des Rheydter Spielertrainers René Schnitzler etwas anders aus: "Meiner Meinung nach hatten wir die Partie relativ gut im Griff, machen momentan aber zuwenig aus unseren Torchancen. Der Gegentreffer darf normalerweise in dieser Form niemals fallen, kullert aber rein."

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