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Ferdi und Lamin auch im Derby in Jüchen nicht zu stoppen

Ferdi Berberoglu und Lamin Fuchs machten den Unterschied im Lokalderby zwischen Jüchen-Garzweiler und Rheydt. Das Rheydter Sturmduo ist derzeit kaum zu stoppen - das bekam auch Jüchens Abwehr scherzlich zu spüren. Berberoglu traf in der 25. Minute zum 1:0, Lamin Fuchs erzielte in der 54. Minute das vorentscheidende 2:0.

Die erste Überaschung gab es schon vor dem Spiel, als Ferdi Berberoglu doch auf dem Spielberichtsbogen auftauchte. Erst kurz vor Spielbeginn entschied er in Absprache mit dem Trainerteam zu spielen, obwohl er seit dem Pokalsieg in Hochneukirch angeschlagen ist.

Dies sollte sich für die Rheydter auszahlen, denn in der 25. Minute war der Goalgetter zur Stelle und erzielte das 1:0. Berberoglu spielte etwas zurückgezogener wie üblich, verteilte die Bälle und überließ die Temposprints weitestgehend seinen Kollegen Lamin Fuchs und Michi Bohnen. Die Rheydter Abwehr ließ in der ersten Halbzeit kaum etwas zu - den Gastgebern fanden keine Mittel, das Rheydter Tor ernsthaft in Gefahr zu bringen. Das sah auch Mathias Komor, der sportliche Leiter des VfL so: "Wir waren in der ersten Halbzeit viel zu passiv."

Nach dem Wechsel agierten die Gastgeber dann auch gleich druckvoller, doch dem RSV gelang es immer wieder, sich zu befreien. So auch in der 54. Minute, als Lamin Fuchs den schönsten Spielzug des Spiels mit dem 2:0 abschloss. Silvio Cancian steckte auf der linken Außenbahn den Ball durch auf Michi Bohnen, der dann den Querpass in den Rücken der Jüchener Abwehr auf Fuchs spielte. Dieser hämmerte den Ball dann in die Maschen. Dieser Tiefschlag zeigte aus Sicht der Gastgeber Wirkung. Der RSV wollte nun den Sack zumachen und hatte weitere Konterchancen. Die beste hatte Fuchs, der sich im Strafraum entscheidend durchsetzte und dann den Ball in den rechten Torwinkel jagen wollte, doch Sven Moseler rettete sensationell per Kopf auf der Torlinie. 

Auf der Gegenseite rettete Tobias Krämer mit einer artistischen Einlage auf der Torlinie und bewahrte seine Mannschaft vor dem sicheren Anschlußtreffer der Gastgeber. Jüchen verstärkte nun den Druck, aber die Rheydter warfen sich in jeden Schuß und blockten alle Angriffsbemühungen der Gastgeber erfolgreich ab. 

Die Konter spielten die Rheydter nicht mit der letzten Konsequenz aus, sonst hätte das Ergebnis sogar noch höher ausfallen können. Bei einem Laufduell kurz vor Ablauf der 90 Minuten passierte es dann doch - Ferdi Berberoglu verletzte sich erneut und mußte vom Platz getragen werden. Sehr faire Geste von VfL-Keeper Kevin Afari: er half, seinen Ex-Mitspieler vom Platz zu tragen!

Am Ende blieb es beim 2:0 für den RSV und dieses Ergebnis ging auch alles in allem in Ordnung. 

 
 


Hier gibt es die Stimmen zum Spiel im Video:

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