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RSV schockt Tönisberg mit einem Doppelschlag

Von Dirk Staubesand

Mit einem Doppelschlag durch Ferdi Berberoglu und Visar Haklaj in der 26. und 28. Minute schockte der Rheydter SV den Tabellenzweiten VfL Tönisberg und siegte völlig verdient mit 2:0.

Zunächst deuteten die Gäste aus Tönisberg an, dass sie nicht zu Unrecht auf dem 2. Tabellenplatz stehen. Gegen einen tiefstehenden RSV hatte der VfB in der Anfangsphase mehr Ballbesitz. Die erste Großchance des Spiels hatte jedoch der Spö. Ferdi Berberoglu zirkelte in der 10. Minute einen Freistoß aus rund 25 Metern ins linke obere Toreck, doch Tönisbergs Schlußmann Nick Esser holte die Kugel mit einer Glanzparade noch aus dem Winkel. Die Gäste blieben zwar weiter spielbestimmend, doch auch die nächste Großchance konnte der RSV für sich verbuchen. Visar Haklaj drang auf der halbrechten Außenbahn in den Strafraum, doch VfL-Keeper Esser verkürzte den Winkel geschickt und entschärfte so auch diese Torchance für den Spielverein. 

Sechs Minuten später war es dann Goalgetter Ferdi Berberoglu, der im Strafraum angespielt wurde und aus halbrechter Position eiskalt zum 1:0 verwandelte. Die RSV-Torhymne war gerade erst verklungen, da klingelte es erneut im Kasten der Gäste. Michael Bohnen schlug einen Eckball von der linken Seite dicht vor das Tor, Visar Haklaj reagierte schneller als die Tönisberger Verteidiger und traf aus kurzer Distanz zum 2:0. 

Die Gäste waren nun sichtbar geschockt ob des Doppelschlages der Gastgeber, der für sie aus heiterem Himmel kam. Kurz vor der Pause hatten die Schwarz-Weißen eine Monsterchance, als Benji Sylla sich auf der rechten Strafraumseite bis fast zur Grundlinie durchspielte und den Ball scharf vors Tor hereingab, doch mit einem Reflex klärte Tönisbergs Keeper vor dem einschußbereiten Berberoglu. Das hätte eigentlich das 3:0 sein müssen. Der RSV hatte sich inzwischen die 2:0-Pausenführung redlich verdient.

Kurz nach der Halbzeit dann die nächste Mega-Chance für den Spö. Ferdi Berberoglu nahm einen Steilpaß aus dem Mittelfeld auf und lief alleine auf VfL-Keeper Esser zu, spitzlete den Ball jedoch um Zentimeter am linken Pfosten vorbei. Es hätte zu diesem Zeitpunkt gut und gerne 4:0 für die Rheydter stehen können. 

Die Gäste versuchten nochmal Druck aufzubauen, blieben im Sturm aber völlig harmlos. René Schnitzlers Mannschaft hingegen zeigte, dass sie aus den Niederlagen am Anfang der Sasion die richtigen Lehren gezogen hat und brachte den Vorsprung relativ ungefährdet und clever über die Runden.

René Schnitzler im Interview nach dem Spiel (Video)

"Ein absolut verdienter Sieg meiner Mannschaft gegen einen starken Gegner. Wir waren dem 3:0 oder 4:0 wesentlich näher, als die Gäste dem Anschlußtreffer. Wir spielen inzwischen etwas defensiver - es war daher durchaus beabsichtigt, Tönisberg kommen zu lassen. So ergaben sich für uns mehr Räume nach vorne, die wir dann auch genutzt haben," meinte ein sichtlich zufriedener RSV-Coach René Schnitzler.

 

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