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Rassiges Lokalderby endet 1:1-Unentschieden

Ferdi Berberoglu ackerte und dribbelte unermüdlich, hatte aber Pech im Abschluß     Foto: Martina Krämer-Lichtschlag


Von Dirk Staubesand

"Ich weiß noch nicht genau, wie ich das Ergebnis einordnen soll. Es war ein sehr intensives Spiel. Klar, wir hätten durchaus in der Nachspielzeit noch verlieren können - aber ich finde, in der Summe waren wir das bessere Team und hätten eigentlich gewinnen müssen," haderte René Schnitzler nach dem Spiel mit dem Ergebnis.

Die Schwarz-Weißen begannen druckvoll gegen kompakt stehende Giesenkirchener. Angetrieben von Ferdi Berberoglu, der sich oftmals mit drei Gegenspielern konfrontiert sah, damit aber Räume für seine Mitspieler schuf, übernahmen die Rheydter die Spielkontrolle. Zweimal brannte es lichterloh im Giesenkirchener Strafraum, doch das erste Tor fiel auf der Gegenseite. Mit ihrer ersten ernstzunehmenden Torchance profitierten die Giesenkirchener von einem katastrophalen Fehler im Rheydter Mittelfeld. Thorben Hasler ließ sich diese Chance nicht entgehen und vollstreckte in der 27. Minute eiskalt zum 1:0 für die Puffkohlener. Die Führung nahmen die Gäste mit in die Kabine. 

Nach der Pause verstärkte der Spielverein den Druck und schnürte Giesenkirchen zeitweise in der eigenen Hälfte ein. In dieser Phase zeigte Giesenkirchens Keeper Christoph Paffrath seine ganze Klasse und entschärfte einige Male glänzend. Ferdi Berberoglu scheiterte mit einem nahezu perfekt geschossenen Freistoß aus 20 Metern am Lattenkreuz, auch den zurückspringenden Ball konnten die Gastgeber nicht im Tor unterbringen, auch weil Paffrath sich ihnen mutig entgegenwarf. 
Bereits in der 60. Minute ging Schnitzler "all in" und stellte von Viererkette auf Dreierkette um. Er brachte Samed Korkmaz für Florian Torrens, um so für noch mehr Druck auf das Giesenkirchener Tor zu sorgen.  
Die Giesenkirchener kamen dadurch, dass der Spö alles nach vorne warf, zu Kontermöglichkeiten, die sie aber entweder zu schlecht ausspielten, oder fahrlässig liegen ließen. Als Schnitzler seinen Co-Trainer Lawrence Aidoo als Joker ins Spiel werfen wollte, fiel dann doch der hochverdiente Ausgleich. Nach einer Flanke war Visar Haklaj zur Stelle und erzielte per Kopf das viel umjubelte 1:1. 

Die Rheydter wollten sich damit aber nicht zufrieden geben und spielten weiter voll auf Sieg. So sahen die 250 Zuschauer eine dann auch eine hochdramatische Schlussphase, in der Gäste nun versuchten, den einen Punkt mitzunehmen und schließlich doch noch die Gelegenheit bekamen, das Spiel für sich zu entscheiden. In der Nachspielzeit traf ein Giesenkirchener Stürmer nach einer Ecke per Kopf nur die Querlatte - Glück für die Gastgeber! Etwas seltsam mutete an, dass Schiedsrichter Thomas Stappen das Spiel mitten in einem vielversprechenden Konter der Rheydter, als Samed Korkmaz sich aufmachte, über die völlig freie rechte Außenbahn Richtung Giesenkirchener Tor zu stürmen, die Partie abpfiff. 
Giesenkirchens Trainer Volker Hansen sprach nach der Partie von einem alles in allem gerechten Unentschieden in einer hochklassigen Bezirksliga-Partie. 

Wir haben die Stimmen beider Trainer für Euch im Video:




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